SIM-Chips

kleiner, zuverlässiger, unklaubar … einfach besser!

SIM-Cards → SIM-Chips

Jedes Mobilfunk-System benötigt einen Speicher, in dem die individuellen Zugangsdaten (z.B. die IMSI und CCID) und Providerinformationen des Anwenders abgelegt sind … schließlich will der Provider wissen, wer die Rechnung bezahlen soll!

Bisher wurden als Speicher fast ausschließlich SIM-Karten (Subscriber Identity Module) verwendet, wer kennt sie nicht? SIM-Karten wurden im Laufe der Zeit zwar immer kleiner, aber immer sind sie steckbar, haben offene Kontaktflächen, benötigen einen speziellen Kartenhalter, benötigen „Gehäuseöffnungen“, sind fehleranfällig, können entnommen und gestohlen werden und und und …

Für Entwickler von Mobilfunk-Geräten gibt es seit einiger Zeit endlich eine Alternative: den SIM-Chip! Der SIM-Chip beinhaltet dieselben Informationen wie eine SIM-Karte, stellt mit seiner Bauform für M2M-Anwendungen aber fast immer die eindeutig bessere Lösung dar. Dieser, manchmal auch als

DIM (Device Identify Module), SIM-On-Chip oder eSIM (embedded SIM)

bezeichnete Chip, ist besonders geeignet für die Bereiche eCall, Security Systems, Anti-Diebstahl-Systeme, Tracking (Fahrzeuge, Wertgegenstände, Personen), Navigation und Infotainment (Smartphone, Tablet, Smartwatch).

Und auch die Beschaffbarkeit ist inzwischen kein Problem mehr: SIM-Chips sind auch als Einzelstücke zu bekommen und zwar ohne großen Aufpreis!

 

formfactor VQFN-8

SIM-Chip im Package VQFN-8

Hard- und Software – Entwickler von Mobilfunkgeräten werden folgende Punkte zu schätzen wissen:

  • der SIM-Chip ist deutlich kleiner als jede Karten-Lösung,
    d.h. für den Entwickler: kleinere Leiterplatten, kleinere Gerätegehäuse, viel bessere Plazierung auf der Leiterplatte möglich (keine Plazierung am Platinenrand erforderlich, keine Rücksicht auf mechanische Begebenheiten usw.)
  • die Kontakte werden angelötet,
    d.h. die Signalverbindung zwischen SIM-Chip und Leiterplatte ist rüttelsicher und gegen Feuchtigkeit immun, dadurch deutlich höhere Zuverlässigkeit und Betriebsicherheit
  • erweiterter Temperaturbereich
    bis zu -40 … + 105 °C möglich, das schafft keine herkömmliche SIM-Karte
  • diebstahlsicher!
    der SIM-Chip kann nicht bzw. nur mit erheblichem Aufwand gestohlen werden. Der SIM-Chip ist für Nichtfachleute nicht zu identifizieren geschweige denn auslötbar und anderweitig nutzbar (vor dem Diebstahl des gesamten Gerätes schützt er aber natürlich nicht …)
  • das Gehäuse des Mobilfunkgerätes ist wesentlich einfacher vor Feuchtigkeit zu schützen,
    weil das Gehäuse keinen Schlitz mehr für die SIM-Karte benötigt. Das Gehäuse muss vom Kunden auch nicht mehr geöffnet werden, um eine SIM-Karte einzulegen
  • hohe Software-Betriebssicherheit
    durch die Focussierung auf nur einen bekannten Mobilfunkprovider! Der Programmierer der Gerätefirmware muss nicht mehr auf alle möglichen Prepaidkarten von Lebensmittel-Discounters vorbereitet sein und auch nicht mehr auf jede exotische SIM-Karte eines Fernostprovider (z.B. bei der Einstellung und Verwendung eines APN oder bei der Abfrage von Kartenguthaben)

    Netzabdeckung G2(GSM/EDGE)

    Beispiel Netzabdeckung G2(GSM/EDGE)

  • M2M – Roamingfunktion
    M2M-Roamingkarten bieten eine deutlich bessere Netzabdeckung als SIM-Karten nur eines Providers: Eine M2M-Roamingkarte/-Chip wählt aus den lokal vorhandenen Netzen (z.B. in Deutschland: T-Mobile, Vodafone oder O2) das stärkste aus und bucht sich dort ein → d.h. insgesamt ergibt sich eine hervorragende Netzabdeckung. M2M-Roamingkarten/-Chips sind für nationalen und internationalen Einsatz geeignet und nicht teuerer als „normale“ SIM-Lösungen, also alles OHNE zusätzliche Roamingkosten!
  • Beschaffbarkeit
    bisher war es ein Problem, zum Testen von SIM-Chips diese bei Mobilfunkprovidern zu „erbetteln“ … diese Zeiten sind vorbei! SIM-Chips sind auch in Einzelstücken erhältlich, z.B. hier → www.antrax.de. Für die dort bezogenen SIM-Chips gibt’s die erforderlichen technische Unterlagen und und vor allen Dingen: „freundliche“ Gebühren ohne Hintertüren! Wir kennen die Nöte von Elektronik-Entwicklern!
  • Registrierung/FAQ zur SIM-Aktivierung
    bestellte SIM-Chips werden innerhalb kürzester Zeit ausgeliefert und können sofort über das M2M-Portal aktiviert werden
  • Elektronikentwicklung / Techdocs
    Beispielschaltung SIM-Karte/SIM-Chip am "Telit GE865"

    Alternative SIM-Karte / SIM-Chip – Lösung mit Vorrang der gesteckten SIM-Karte

    • SIM-Chips haben eine „normale“, gängige Bauform: VQFN8
    • Datenblätter stehen zur Verfügung
    • Devices für CAD-Leiterplattendesigner stehen zur Verfügung
    • ebenso Beispielschaltungen (einfache Anschaltung von SIM-Chips an Mobilfunkmodule, Umschaltmöglichkeiten zwischen SIM-Cards und SIM-Chips bei alternativer Verwendung etc.)
    • es sind zwei verschiedene Development-Kits erhältlich, mit denen alle Einsatzmöglichkeiten der SIM-Chips getestet werden können

 

Die Kollegen aus Fertigung/Marketing/Verkauf freuen sich bestimmt über:

  • Kundenbindung
    durch die einzig mögliche Verwendung der vorgegebenen SIM-Chip-Lösung entstehen neue Möglichkeiten der Kundenbindung, auch mit entsprechenden Provisionsmodellen zwischen Mobilfunkprovider und Gerätehersteller
  • Beschaffbarkeit
    SIM-Chips sind in jeder (!) Stückzahl erhältlich, z.B. hier → www.antrax.de
    Zum Überprüfen der Funktionsfähigkeit im finalen Gerätetest steht ein bestimmtes Datenvolumen (auch ohne vorhergehende SIM-Aktivierung) zur Verfügung
  • Aktivierung der Mobilfunk-Anbindung
    Die Aktivierung des SIM-Chips erfolgt direkt durch den Endanwender im Portal des Mobilfunkproviders … d.h es fallen keine weiteren Tätigkeiten für den Gerätehersteller bzw. -lieferanten an

 

Aber vor allen Dingen der Endkunde des Mobilfunk-Gerätes kommt nicht zu kurz:

  • bequeme Aktivierung der Mobilfunk-AnbindungAktivierungs-Portal
    Käufer eines Mobilfunk-Gerätes können nach einfacher Aktivierung des SIM-Chips in dem Provider-Portal „sofort loslegen“ … es entfällt die Suche und Beschaffung von geeigneten SIM-Karten (und damit die manchmal serviceintensive Beratung durch den Geräte-Lieferanten)
  • hohe Netzverfügbarkeit
    durch die „erlaubte“ Einwahl in die Netze mehrerer, lokal verfügbarer Provider, OHNE zusätzliche Roamingkosten
  • attraktive Preise
    durch günstige, auf M2M-Verbindungen zugeschnittene Verträge:

    • günstige Volumentarife
    • keine Mindestlaufzeit
    • volle, zeitnahe Kostenkontrolle über einen Portalzugang beim Provider
    • keine versteckten Kosten

 

Besuchen Sie uns doch einfach mal auf → www.antrax.de